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Liebe Kunden,

viele von Ihnen haben es vermutlich schon von uns gehört: „Dieses Medikament ist leider zur Zeit nicht lieferbar, wir können es nicht bekommen.“

Wie kann das sein??   Wir haben in der Löwen-Apotheke schon ein recht großes Lager, über 27.000 Packungen haben wir für Sie vorrätig. Dazu gehört alles, was Sie bei uns sehen können, ein großer Teil befindet sich in unserem Kommissionierautomat oder in unseren weiteren Lagerräumen. Und trotzdem haben wir „nicht alles da“, knapp 300 verschiedene Artikel befinden sich auf unserer Defektliste, sind also nicht erhältlich!

So gibt es zum Beispiel schon seit über einem Jahr ständig Lieferschwierigkeiten beim bekannten Wirkstoff Ibuprofen (hilft gegen Schmerzen, Entzündung und Fieber). Von weltweit sechs Produktionsstätten für diese Substanz ist vor über einem Jahr eine ausgefallen, und bei weltweit gestiegenem Bedarf wird etwa 15% weniger produziert. So bekommen die Hersteller nicht genügend Ibuprofen, um damit Tabletten oder Säfte herzustellen, und wir Apotheken bekommen dann nicht die Menge an Arzneimitteln, die wir eigentlich benötigen – eine Mangelversorgung.

Ein Impfstoff gegen Gürtelrose ist seit Mai 2019 eine empfohlene Impfung, die von den Kassen bezahlt wird. Aber schon seit Mitte Mai gibt es dieses Präparat nicht mehr, und es wird wohl auch (mindestens) bis zum Jahresende dauern, bie es wieder verfügbar ist.

Ein ganz anderes Thema ist der Wirkstoff „Valsartan“, ein Blutdrucksenker. Hier wurden im letzten Jahr Verunreinigungen in vielen Präparaten festgestellt, die aus dem Syntheseweg des Arzneistoffs stammen. Der verunreinigte Wirkstoff wurde in China hergestellt und fand sich in vielen Präparaten auf dem deutschen Markt. Nur der Originalhersteller und wenige weitere Anbieter hatten einwandfreies, in Europa hergestelltes Valsartan und konnten weiter liefern. Wenn aber statt 18 Firmen nur noch zwei oder drei lieferfähig sind, dann können die den Bedarf nicht decken, so dass es immer Lieferschwierigkeiten gab und auch noch immer gibt!

Es gibt noch viele weiter Beispiele, die hier aufgelistet werden könnten.

Es ist so schade, früher war Deutschland die „Apotheke der Welt“, hier waren namhafte Hersteller, die Präparate und ihre Wirkstoffe wurden hier hergestellt.

Aber die Produktion in Deutschland oder auch in Europa kostet mehr Geld als die Produktion in Indien oder China. Und leider wird -politisch gewollt!- mehr Wert auf niedrige Preise gelegt. Dass dabei die Qualität leiden kann oder muss, wundert uns nicht wirklich.

Noch dazu nimmt die Suche nach lieferbaren Präparaten viel Zeit in Anspruch, für die Krankenkassen müssen wir die Nichtlieferbarkeiten auf den Rezepten dokumentieren – das kostet in unserer Apotheke mehrere Stunden Arbeitszeit pro Woche, die wir besser für die Beratung von Ihnen verwenden könnten!

Sie haben dazu Fragen oder Anregungen?

Sprechen Sie mich oder unser Team gern an, wir freuen uns.

Herzlichst, Ihr

Dr. Florian Penner

 

 

Liebe Kunden,

vor etwa zwei Jahren hatte ich in dieser Vitrine einen Mercedes 300 SL Flügeltürer ausgestellt. Aus der gleichen Zeit (Mitte der 1950er Jahre) stammt das aktuelle Auto, der Mercedes 300 S in der Ausführung als Cabrio.

Die 300 steht auch hier für den Hubraum (6 Zylinder und 3000 ccm Hubraum), das Cabrio hat aber „nur“ 150 PS und eine Höchstgeschwindigkeit von 175 km/h. Das mag heute wenig erscheinen, wo fast jeder Kleinwagen schneller ist, 1955 war aber Otto Normalverbraucher noch nicht 4-rädrig unterwegs – und wenn, dann fuhr sein Auto kaum schneller als 110….

Dieses edle Cabrio war aber wenigen begüterten Menschen vorbehalten, es entstanden nur etwas mehr als 200 Exemplare von 1951 bis 1955, und für den Gegenwert des Mercedes hätte man auch ein schönes Einfamilienhäuschen bekommen.

Der Flügeltürer war neu mit rund 30.000 DM sogar etwa 10 % günstiger als der 300 S als Cabrio. Heute muss für ein gutes 300 S Cabrio etwa eine halbe Million Euro gezahlt werden, der Flügeltürer ist selbst für die dreifache Summe kaum zu bekommen.

Da ist es doch schön, dass es bezahlbare Modelle in 1:18 gibt, an denen man sich erfreuen kann. Mit denen kann man zwar nicht fahren, aber wenn man so ein Fahrzeug in 1:1 sein Eigen nennt, fährt man damit auch kaum – es könnte ja Schaden nehmen, Gebrauchsspuren bekommen. Ein furchtbarer Gedanke!

Herzlichst, Ihr

 

 

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